Schritt 1 in der Praxis der Tierkommunikation – finde deinen Ort der Ruhe

Auch wenn Chaos und Stress dich oft in deinem Hamsterrad gefangen hält, sei sicher: tief in deinem Inneren gibt es einen Ort, wo du dich vollkommen entspannen kannst und Kraft und Mut tanken kannst für deinen Alltag.

Was wie ein Kindertraum klingt, ist für Yogis und Tierkommunikatorinnen alltägliche Realität. Wie dieser ruhige Ort bei Yogis aussieht weiß ich nicht. Aber bei meinen Seminarteilnehmerinnen sieht er sehr unterschiedlich und individuell aus, meist sind es friedliche Landschaften, Seeufer, Berggipfel oder magische Lichtungen im Wald. Es können auch Räume sein, wie eine Berghütte oder eine Höhle oder ein Tempel.

Warum müssen wir dorthin? Um ruhig zu werden. Der „Ort der Ruhe“ ist eine imaginierte Landschaft, die wir vor unserem inneren Auge während einer Meditation beschreiten. Am Anfang fällt es manchen nicht ganz leicht, sich ein Bild oder sogar einen 3-D-Film des Ortes in Farbe vorzustellen. Aber alles was man trainiert wächst! So auch die Fähigkeit, sich innere Bilder vorzustellen. Eine wunderbare Übung für unseren telepathischen „Muskel“ übrigens!

Wie komme ich dorthin?

Um den Ort der Ruhe, die Kraftoase in deinem Inneren zu finden, beginnst du damit, dich zu entspannen. Es gibt viele geeignete angeleitete Meditationen. Einige habe ich hier für dich zusammengestellt.

Stell dir die Meditation nicht zu schwierig vor, betrachte es als Experiment! Fang am besten mit einer geleiteten Meditation auf CD an und nimm dir nur einen kurzen Zeitraum für die innere Erstversenkung vor, vielleicht 10 Minuten.

Wichtig ist, dass du ein bisschen Zeit einplanst, damit du nicht in Stress kommst. Nach der Meditation solltest du vielleicht nicht direkt noch einen anderen Termin haben. Zumindest nicht, wenn du noch Anfängerin bist. Und du solltest eine Weile ungestört sein. Also Handy aus, Telefon leise, etc.

Am besten wäre es, wenn du sogar das WLAN ausschalten könntest. Elektrosmog hindert uns daran, uns wirklich nachhaltig zu entspannen.

Wie man meditiert

Es gibt verschiedene Meditationstechniken. Allen Zugrunde liegt das Ziel, sich körperlich zu entspannen und gedanklich leer zu werden. Stell dir vor, dein Kopf mit all seinen Gedanken ist ein Gefäß, das du ausschütten kannst.

Wichtig bei allen Techniken: Sitze aufrecht auf einem bequemen Stuhl oder Sessel und schließe die Augen. Du kannst auch in eine Kerze blicken und ein Räucherstäbchen entzünden.

Einige gute Ansätze für den Anfang sind:

  • Eine oder mehrere geleitete Meditationen auf CD anhören und den Anweisungen folgen so gut es geht
  • Eine CD mit Naturgeräuschen (Walgesänge, Meeresrauschen, Regentropfen etc.) anhören und dabei dem eigenen Atem folgen.
  • Dem eigenen Atem folgen und dann nach einer Weile im Geiste langsam rückwärts von 100 auf 0 runterzählen.

In meinen Kursen leite ich die Meditationen an und führe die Teilnehmer dabei gedanklich auch durch ihren gesamten Körper, um alle Muskelgruppen zu entspannen.

Bist du weitgehend entspannt, stellst du dir vor, wie du einen Weg durch eine natürliche Landschaft gehst, immer weiter, bis sich ein Ort abzeichnet, der dir gefällt. Du richtest ihn dir gedanklich ein, ähnlich wie bei einem Computerspiel auf einem inneren Monitor. Wenn alles fertig ist, und du dir ein bestimmtes Panorama und direktes Umfeld geschaffen hast, ist dein Ort der Ruhe fertig. Präge ihn dir genau ein und geniesse die Atmosphäre dort, bevor du – auf demselben Weg – wieder in die alltägliche Realität zurückkehrst. Zu diesem Ort kannst du jederzeit wieder gelangen, indem du die Augen schliesst und dich auf deinen Atem konzentrierst.

Wie merkt man den Erfolg einer Meditation?

  • Wenn du dich am gesamten Körper schwer und warm anfühlst und das Gefühl nicht loswirst, dass deine Füße am Boden festkleben.
  • Wenn du beinahe eingeschlafen wärst.
  • Wenn du tatsächlich eingeschlafen bist.

Um nicht einzuschlafen ist ein guter Trick, möglichst aufrecht zu sitzen, mit gerade Wirbelsäule und einen Zeitpunkt zu wählen, an dem man nicht todmüde ist.