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Was es mir bedeutet, Tierkommunikatorin zu sein oder „der beste Job der Welt“

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09Warum ich die Tierkommunikation als selbständigen Tierberuf nur empfehlen kann, erfährst du in diesem Beitrag.

Ich habe ihn vor einigen Jahren (2018) geschrieben, als ich neben meinem Kurs- und Seminarangebot noch Einzelkunden betreute. Mittlerweile bleibt mir leider keine Zeit mehr dazu, weil ich fast „rund um die Uhr“ für meine Teilnehmer da bin und auch immer wieder „Forschung betreibe“, wozu ich Zeit benötige. Dafür empfehle ich aber sehr gern großartige Talente aus meinen Ausbildungsgruppen weiter. (Nur für den Fall, dass du einen Profi für ein Tiergespräch mit deinem vierbeinigen Liebling suchst!)

Hier fängt also der Beitrag an, den ich einfach gut finde, selbst wenn sich mein Job nach 3 Jahren bereits wieder etwas verändert hat. Ich kann aber heute sagen, dass etliche meiner Absolventen diese Erfahrung nach 1-2 Jahren in ihrem neuen Tierberuf teilen.

„Du hast doch den besten Job der Welt, den absoluten Traumjob!“

erinnerte mich neulich mein Mann, als ich mich mal etwas gestresst fühlte, weil ich am Wochenende öfters auf Seminaren unterwegs bin und dann am Montag einiges aufzuholen ist. Meist kommen über das Wochenende Anfragen von TierbesitzerInnen, die dann montags beantwortet werden wollen. „Du arbeitest, wann du möchtest und hast immer dieses Lächeln im Gesicht, wenn du fertig bist mit einem Gespräch. Dann noch die viele positive Resonanz von deinen Kunden. Wer kann schon so arbeiten heute?“ fuhr er fort, mich daran zu erinnern, wie gut es mir geht.

Wir sprachen darüber, wie ich berufliche Arbeit in früheren Jahren empfunden hatte und wie ich „Beruf“ heute empfinde. Früher war ich ja in einem „normalen Beruf“, als selbständige Internetfachfrau tätig, ein kleiner Agenturbetrieb mit Mitarbeitern und Azubis. Heute, als Tierkommunikatorin, arbeite ich ungefähr 4 Stunden pro Tag und betreue in dieser Zeit meist zwei tierische Klienten und ihre Menschen. Zweimal im Monat gebe ich ein Tierkommunikation Seminar, was mir auch sehr viel Spaß macht.

Wie fühlte sich mein damaliges Berufsleben und wie ist es dagegen heute, als selbständig tätige Tierkommunikatorin?

Früher:

  • Ich hatte oft das Gefühl, gejagt zu werden… von Kunden, äußeren oder organisatorischen Rahmenbedingungen, Mitarbeitern oder Netzwerkern. Und von dem schlimmsten Chef, den man sich vorstellen kann: mir selbst!
  • Immerzu gab es irgendwelche Änderungen (steuerrechtliche, technische, organisatorische), die für unseren Betrieb großen Mehraufwand bedeuteten
  • Überstunden waren völlig normal, jeden Samstag habe ich im stundenweise im Büro gesessen.´
  • Projekte dauerten sehr lange, größtenteils mindestens 6 Monate. Es kam vor, dass Firmenkunden während der Projektzeitraums ihre Ausrichtung änderten, aufgekauft wurden oder mein Ansprechpartner im Marketing das Unternehmen verließ.
  • Rechnungen (von Firmenkunden) wurden sehr spät bezahlt, ich musste häufig mahnen und wir waren Mitglied bei Kreditreform…
  • Das Gefühl der Sinnhaftigkeit ging verloren
  • Ich wusste nicht, wie ich vernünftig und ehrlich in einem Satz mein Business beschreiben sollte („Mädchen für alles im Online Marketing?“)
  • Meine Firmenkunden waren zufrieden, weil alles funktionierte und die Zeitpläne eingehalten wurden, aber nicht unglaublich dankbar nach Abschluss des Projektes! Denn ihre Aufgaben wurden ja auch immer mehr durch das gemeinsame Projekt.
  • Ich wusste nie, wie lange ich diesen Job noch machen kann und will. Klar war, dass man im Internetbusiness schnell ausbrennt. Ich träumte von ganz einfachen Jobs, wie ein Geschäft mit Biogemüse zu eröffnen… (ist wahrscheinlich auch nicht einfach, kam mir aber so vor!)
  • Meine Kinder sah ich am Wochenende und abends, todmüde.
  • Ich habe mir manchmal selbst leidgetan, trotz recht großem Erfolg und ordentlichem Verdienst. Heute tun mir diejenigen leid, die in diesem und ähnlichen Berufen gefangen sind, da sie häufig viel arbeiten müssen und wenig verdienen.

Heute:

  • In der Tierkommunikation finde ich Entspannung! Denn dabei versetze ich mich in denselben Bewusstseinszustand wie das Tier, mit dem ich kommuniziere, in den Alphazustand. Das eigene Lebensgefühl in diesen Gesprächen ist großartig, durch die Verbundenheit, die ich dort fühlen darf! Auch, wenn die Tiere nicht immer nur schönes berichten.
  • Die Dinge ändern sich in der Tierkommunikation nicht so schnell. Warum auch? Nur die neue Datenschutzverordnung geht auch an Tierkommunikatorinnen nicht vorbei. Böse EU, da haben die Beamten mal wirklich sehr übertrieben.
  • Überstunden gibt es nicht mehr. 🙂 Als TierkommunikatorIn arbeitet man keine 8 oder mehr Stunden am Tag. Das würden die Tiere auch gar nicht wollen. 😉 Das Einkommen stimmt trotzdem! Besondere Ausgaben oder gar Investitionen sind nicht erforderlich.
  • Rechnungen (von meinen Privatkunden/Tierbesitzern) werden fast immer innerhalb von zwei Wochen bezahlt.
  • Ich habe fast täglich das Gefühl, eine sinnvolle und zutiefst erfüllende Leistung zu erbringen.
  • In einem Satz beschreibe ich mein Business: „ich arbeite als Coach für Tiere und ihre Menschen und trage mithilfe Tiergesprächen dazu bei, mehr Harmonie in die gemeinsame Beziehung zu bringen oder Probleme zu lösen.“
  • Meine privaten Tierbesitzer-Kunden und Seminarteilnehmer sind immer sehr lieb und freundlich, voller Respekt und häufig so dankbar, dass sie mir liebe Briefe und E-Mails schreiben, Karten und Fotos schicken und mich weiterempfehlen. Die Tierkommunikationen helfen ihnen konkret weiter und die Seminare ermöglichen schnelles persönliches Wachstum.
  • Diesen Job mache ich, so lange, wie ich Lust habe, vielleicht bis zum Umfallen 🙂 Und das Beste ist: ich werde von Jahr zu Jahr besser! Wie ein guter Wein.
  • Mein heutiger Job lässt sich sehr gut mit der Familie vereinbaren, ich bekomme viel mit von meinen Kindern und den eigenen Tieren. Wenn jemand in der Familie krank ist, kann ich mich in Ruhe nebenher um ihn oder sie kümmern. Zum Glück sind alle gesund.
  • Ich bin täglich dankbar für die Möglichkeit, Tierkommunikatorin zu sein und mit dem, was ich liebe, mein Geld zu verdienen. Es erfüllt mich mit großer Freude und gibt mir wertvolle Energie. Die Tiere sind ein täglicher Quell der Inspiration und lehren mich vieles, was ich noch nicht wusste.

So, das war mal eine Gegenüberstellung der anderen Art, und dazu auch recht persönlich 😉

Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, teile ich meinen Teilnehmerinnen gern meine besten Erfolgsstrategien mit. Also alles, was ich mir selbst erarbeitet habe in den letzten Jahren und auch in den 25 Berufsjahren als selbständige Unternehmerin davor. Übrigens: In meinem Ausbildungskurs gebe ich immer wieder Einblicke, wie die selbständige Arbeit als TierkommunikatorIn ausschauen kann.

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