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Gaanz ruhig… – Entspannungstechniken für die Tierkommunikation

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Warum ist Entspannung so wichtig für die Tierkommunikation?

Um es gleich vornweg zu sagen: ich bin oft erstaunt, wie wenig Wert auf Entspannung gelegt wird von vielen Tierkommunikation Lehrerinnen! Daher bin ich sehr froh, dass ich selbst bereits Entspannung beherrschte, als ich mit der Tierkommunikation startete. So hatte ich gleich recht gute Ergebnisse. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Fähigkeit, das „Gedankenkarussell“ mal anzuhalten, oder zumindest zu verlangsamen, von zentraler Wichtigkeit für deinen Erfolg bei Tiergesprächen ist. Denn unsere Gehirnfrequenzen verlangsamen sich dabei in den Alphazustand. Dort ist die rechte, intuitive Gehirnhälfte besonders stark und die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften funktioniert besser. Du beginnst, mehr zu fühlen, wahrzunehmen und die Gedanken in deinem Kopf werden weniger. Grund genug, um diesen Beitrag für dich zu verfassen!

Schritt 1 in der Praxis der Tierkommunikation: Finde deinen Ort der Ruhe

Auch wenn Chaos und Stress dich oft in deinem Hamsterrad gefangen hält, sei dir sicher: tief in deinem Inneren gibt es einen Ort, wo du dich vollkommen entspannen kannst und Kraft und Energie tanken kannst für deinen Alltag.

Was wie ein Kindertraum klingt, ist für Yogis und Tierkommunikatorinnen alltägliche Realität. Wie dieser ruhige Ort bei Yogis aussieht, weiß ich nicht. Aber bei meinen KursteilnehmerInnen sieht er sehr unterschiedlich und individuell aus. Oft sind es friedliche Landschaften, Seeufer, Berggipfel oder magische Lichtungen im Wald. Es können auch Räume sein, wie eine Berghütte oder eine Höhle oder ein Tempel.

Warum solltest du dorthin? Um ruhig zu werden. Der „Ort der Ruhe“ ist eine imaginierte Landschaft, die du vor deinem inneren Auge während einer Meditation beschreitest. Am Anfang fällt es dir möglicherweise nicht ganz leicht, sich ein Bild oder sogar einen 3D-Film des Ortes in Farbe vorzustellen. Aber alles, was man übt, wächst! So auch die Fähigkeit, sich innere Bilder vorzustellen. Eine wunderbare Übung für unseren telepathischen „Muskel“ übrigens!

Wie kommst du dorthin?

Um den Ort der Ruhe, die Kraftoase in deinem Inneren zu finden, beginnst du damit, dich zu entspannen. Es gibt viele geeignete angeleitete Meditationen oder Entspannungsübungen. Du findest viele davon gratis auf YouTube oder inzwischen auch in Meditation-Apps.

Stell dir die Meditation nicht zu schwierig vor, betrachte es als Experiment! Fang am besten mit einer angeleiteten Meditation an und nimm dir nur einen kurzen Zeitraum für die innere Erstversenkung vor, vielleicht 10 Minuten.

Wichtig ist, dass du ein bisschen Zeit einplanst, damit du nicht in Stress kommst. Nach der Meditation solltest du vielleicht nicht direkt noch einen anderen Termin haben. Zumindest nicht, wenn du noch Entspannungs AnfängerIn bist. Und du solltest eine Weile ungestört sein. Also Handy ausschalten, Telefon leise, etc.

Am besten wäre es, wenn du sogar das WLAN ausschalten könntest. Elektrosmog hindert uns daran, uns wirklich nachhaltig zu entspannen. Und vielleicht weißt du ja auch, wie stark die Elektrosmog Funkfrequenzen von deinem WLAN sind? Sie stören deine Zellen und deine Aura. Es gibt übrigens inzwischen auch Decken oder Baldachine zur Abschirmung. Das einfachste ist aber „WLAN ausschalten, Handy auf Flugmodus“.

Wie du meditierst

Es gibt verschiedene Meditationstechniken. Allen zugrunde liegt das Ziel, sich körperlich zu entspannen und gedanklich leer zu werden. Stell dir vor, dein Kopf mit all seinen Gedanken ist ein Gefäß, das du ausschütten kannst.

Wichtig bei allen Techniken: Sitze aufrecht auf einem bequemen Stuhl oder Sessel und schließe die Augen. Du kannst auch in eine Kerze blicken und ein Räucherstäbchen entzünden.

Einige gute Ansätze für den Anfang sind:

  • Eine oder mehrere geleitete Meditationen anhören und den Anweisungen folgen, so gut es geht
  • Eine CD oder Audio mit Naturgeräuschen (Walgesänge, Meeresrauschen, Regentropfen etc.) anhören und dabei dem eigenen Atem folgen.
  • Dem eigenen Atem folgen und dann nach einer Weile im Geiste langsam rückwärts von 100 auf 0 runterzählen.

In meinen Kursen leite ich die Meditationen an und führe die Teilnehmer dabei gedanklich auch durch ihren gesamten Körper, um alle Muskelgruppen zu entspannen.

Bist du weitgehend entspannt, stellst du dir vor, wie du einen Weg durch eine natürliche Landschaft gehst, immer weiter, bis sich ein Ort abzeichnet, der dir gefällt. Du richtest ihn dir gedanklich ein, ähnlich wie bei einem Computerspiel auf einem inneren Monitor. Wenn alles fertig ist, und du dir ein bestimmtes Panorama und angenehmes Umfeld geschaffen hast, ist dein Ort der Ruhe fertig. Präge ihn dir genau ein und genieße die Atmosphäre dort, bevor du – auf demselben Weg – wieder in die alltägliche Realität zurückkehrst. Zu diesem Ort kannst du jederzeit wieder gelangen, indem du die Augen schließt und dich auf deinen Atem konzentrierst.

 

Wie merkst du den Erfolg einer Meditation?

  • Wenn du dich am gesamten Körper schwer und warm anfühlst und das Gefühl nicht loswirst, dass deine Füße am Boden festkleben.
  • Du beinahe eingeschlafen wärst.
  • Du tatsächlich eingeschlafen bist. Um nicht einzuschlafen ist ein guter Trick, möglichst aufrecht zu sitzen, mit gerader Wirbelsäule und einen Zeitpunkt zu wählen, an dem du nicht todmüde bist.
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