Aus dem Magazin

Der Beruf der Tierkommunikatorin heute

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Wo kommen auf einmal die ganzen Tiermedien her?

Vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen, dass es seit einigen Jahren immer mehr Tierkommunikatorinnen gibt? Diese Tätigkeit, die anfangs häufig kritisch beäugt wurde, ist salonfähig geworden! Wie kommt das eigentlich?

Wer einmal für das eigene Tier eine TierkommunikatorIn gebucht hat…,

…ist oft völlig fasziniert von dieser Erfahrung. Vor allem, wenn bei dem Tiergespräch Informationen übermittelt wurden, die nachweislich stimmten, oder die dazu beigetragen haben, ein Problem mit dem Tier zu lösen.

Als ich 2013 meine erste Tierkommunikation beauftragte (ich musste 8 Wochen auf den Termin warten), waren die Informationen sehr oberflächlich und es stimmten nicht viele der äußeren Beschreibungen mit der Wirklichkeit an unserem Stall überein. Aber ich erkannte mein Pferd trotzdem charakterlich klar wieder und war allein davon sehr bewegt. Heutzutage sind die Ansprüche der Tierbesitzer an die Tierkommunikatoren gewachsen. Passend zu den telepathischen Fähigkeiten der heutigen Tiermedien, die auch immer besser werden.

Regelmässige Beauftragung ist inzwischen usus

Wer einmal überzeugt wurde von der Tierkommunikation, bucht sie regelmäßig und möchte es oft dann auch selbst erlernen. Einfach, weil es so eine tolle faszinierende Erfahrung ist. Weil man so viel über die Tiere, die Natur und sich selbst lernen kann dabei. Und auch, weil der Beruf so spannend ist. Vielleicht auch, weil man dazu gehören möchte zu einem Netzwerk freundlicher Menschen, die täglich die verrücktesten Dinge tun und sie für völlig normal halten.

In den USA ist die Tierkommunikation als Dienstleistung seit mindestens 40 Jahren bekannt. Penelope Smith, Tierkommunikatorin und Buchautorin, gehörte zu den Begründerinnen dieses Berufs und machte ihn in den USA und später in Deutschland regelrecht salonfähig. Allerdings hat sie die Tierkommunikation nicht erfunden, sondern nur wiederentdeckt. Für Naturvölker und auch für die Menschen aus früheren Jahrtausenden war sie völlig normal.

Die Tierkommunikation wird derzeit vor allem für die häufigsten Heimtiere, aber auch für Pferde oder Tiere, die im Sport eingesetzt werden, in Anspruch genommen. Sogar im Leistungssport (Reitsport, Hundesport) setzen immer mehr Trainer TierkommunikatorInnen ein. Auch ich habe schon mit Springpferden der Klasse S und sogar mit Olympiapferden über den Parcours und ihre Probleme beim Training kommuniziert. Es sind nicht meine Lieblingskunden gewesen, das gebe ich offen zu, denn der menschliche Ehrgeiz macht „die Schotten dicht“ und mindert die Chance auf Erkenntnisgewinn. Und ich mache schließlich diesen Job nicht für Geld oder Renommée, sondern hauptsächlich, um beim Erwachen der Menschen zu helfen. Und dies kann aus meiner Sicht am einfachsten über einen wertschätzenden Umgang mit den Tieren und das Ende der Schlachthöfe erreicht werden.

Die Tierkommunikation zählt zu den energetischen Tierberufen!

Sie ist eng mit der Kinesiologie, Aufstellungsarbeit oder mit energetischen Methoden wie Morphisches Feld Lesen, Remote Viewing etc. im weiteren Sinn verwandt. Von allem bildet sie dabei etwas ab und ist meiner Erfahrung nach übergeordnet anwendbar. Das macht diesen Beruf faszinierend und vollkommen unabhängig von anderen Dienstleistungen, obwohl man Tierkommunikation auch gut mit anderen Methoden kombinieren kann. Die Tierkommunikation wird immer öfter auch von Tierheilpraktikern oder Naturheilkundlern, Tierosteopathen oder Tiertrainern für Tiere angeboten. Von meinen Kunden höre ich sogar ab und zu bereits von Tierärzten, die ihren anfänglich heftigen Widerstand aufgeben und sich auf die Nachfrage bei ihren Kunden einrichten und mit Tierkommunikatorinnen kooperieren. Und in meinen Kursen waren sogar auch bereits Tierärzte!

Wo werden TierkommunikatorInnen eingesetzt?

Man könnte fast schon fragen, wo sie nicht eingesetzt werden, denn die Einsatzbereiche für Tierkommunikatoren sind inzwischen sehr vielfältig, so vielfältig wie die Tiere und ihre Menschen selbst. Hier sind einige der häufigsten Einsatzbereiche:

  • Probleme und Missverständnisse zwischen Tier und Mensch
  • Verhaltensauffälligkeiten beim Tier (Unsauberkeit, Aggression, Angstverhalten…)
  • Unterstützung von traumatisierten Tieren, z.B. bei Tieren aus dem Tierschutz
  • Integration von neuen Tieren in die (Tier)Familie
  • Auswahl eines geeigneten Tieres
  • Unterstützung des Trainings oder der Erziehung des Tieres
  • Vorbereitung des Tieres auf Abwesenheit des Besitzers oder auf andere Veränderungen
  • Suchen von entlaufenen und vermissten Tieren
  • Unterstützung von kranken Tieren
  • Sterbebegleitung von Haustieren und ihren Menschen
  • Coaching des Tierbesitzers
  • Unterrichten der Tierkommunikation

Zum grundsätzlichen Aufgabenbereich der Tierkommunikatorin zählt fast immer das Coaching des Tierbesitzers. Hier sind entsprechende Beratungskenntnisse sowie Kenntnisse über die Bedürfnisse und Haltungsanforderungen der wichtigsten Heimtiere erforderlich. Man kann inzwischen einen Trend bei Tierbesitzern feststellen, gezielt nach TierkommunikatorInnen zu suchen, die sich auf bestimmte Tierarten spezialisiert haben, wie z.B. auf Pferde.

Arbeitsweise und Verdienstmöglichkeiten von TierkommunkatorInnen

Der Beruf der TierkommunikatorIn scheint wie perfekt auf Frauen zugeschnitten zu sein: Die Arbeit erfolgt vorwiegend von zuhause (Telepathie = Über die Ferne fühlen). Die Tierkommunikation wird mithilfe eines Fotos des Tieres ohne weitere Hilfsmittel durchgeführt. Auf telefonischem, medialen oder schriftlichem Weg wird mit den menschlichen Kunden kommuniziert.

Die Tätigkeit erfolgt in der Regel als selbständige Dienstleistung, für die ein Gewerbe angemeldet wird. Sie kann haupt- oder nebenberuflich durchgeführt werden. Es gibt bereits Versicherer, die TierkommunikatorInnen eine Berufshaftpflichtversicherung anbieten.

Für eine Tierkommunikation hierzulande sind Preise zwischen 60 und 150 € üblich, je nach Bekanntheit und Nachfrage, sowie Art und Umfang der gebuchten Dienstleistung. Damit verdienen Tierkommunikatorinnen deutlich mehr als TrainerInnen oder TierheilpraktikerInnen. Doch Vorsicht ist hier geboten, da eine zu starke Fokussierung auf den Verdienst leicht auf Kosten der Hingabe an den Beruf geht. Denn die Tierkommunikation ist bei alldem eine energetische Leistung, eher eine Berufung, für die viel Hingabe, Liebe und Arbeit an sich selbst erforderlich ist.

Die Tierkommunikation lässt sich nebenberuflich erlernen

Es gibt verschiedene Wege dorthin, am besten geeignet ist nach dem Basiskurs eine Ausbildung zu absolvieren die dann über einen mehrmonatigen Zeitraum zum Ziel führt. Das Ziel einer solchen Ausbildung ist nicht nur, deine telepathischen Fähigkeiten aufzubauen und immer weiter zu verbessern. Ebenso wichtig ist deine eigene Persönlichkeitsentwicklung und profunde Coachingfähigkeiten. Heute mehr denn je, denn nur mit der telepathischen Fähigkeit allein kann man Kunden längst nicht mehr beeindrucken. Daher ist der Beruf keineswegs zu unterschätzen und wie überall ist eine gute Ausbildung hier ihr Geld wert.

> Ausbildung für TierkommunikatorInnen

> Basiskurs zun Reinschnuppern

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