Vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen, dass es seit einigen Jahren immer mehr Tierkommunikatorinnen gibt? Diese Tätigkeit, die anfangs häufig kritisch beäugt wurde, ist salonfähig geworden! Wie kommt das eigentlich?

Wer einmal für das eigene Tier eine Tierkommunikatorin gebucht hat…,

…ist oft völlig fasziniert von dieser Erfahrung. Vor allem, wenn bei dem Tiergespräch Informationen übermittelt wurden, die nachweislich stimmten, bzw. die dazu beigetragen haben, eine Problemstellung zu verbessern.

Als ich meine erste Tierkommunikation beauftragte, stimmte nicht sehr viel der äußeren Beschreibungen mit der Wirklichkeit überein, aber ich erkannte mein Pferd trotzdem charakterlich klar wieder und war allein davon sehr bewegt. Heutzutage sind die Ansprüche der Tierbesitzer an die Tierkommunikatoren gewachsen. Passend zu den telepathischen Fähigkeiten, die auch immer besser werden.

Wer einmal überzeugt wurde von der Tierkommunikation, bucht sie regelmäßig und möchte es manchmal auch selbst erlernen. Einfach, weil es so eine tolle faszinierende Erfahrung ist. Weil man so viel über die Tiere, die Natur und sich selbst lernen kann dabei. Und auch, weil der Beruf so spannend ist.

In den USA ist die Tierkommunikation als Dienstleistung seit mindestens 30 Jahren bekannt. Penelope Smith, Tierkommunikatorin und Buchautorin, gehörte zu den Gründerinnen dieses Berufs und machte ihn in den USA und später in Deutschland regelrecht salonfähig.

Die Tierkommunikation wird derzeit vor allem für die häufigsten Heimtiere, für Pferde oder Tiere, die im Sport eingesetzt werden, in Anspruch genommen. Sogar im Leistungssport (Reitsport, Hundesport) setzen immer mehr Trainer Tierkommunikatorinnen ein. Auch ich habe schon mit Springpferden der Klasse S über den Parcours und ihre Probleme beim Training kommuniziert.

Die Tierkommunikation zähle ich zu den energetischen Berufen!

Sie ist eng mit der Kinesiologie, Aufstellungsarbeit oder mit energetischen Methoden wie Morphisches Feld Lesen im weiteren Sinn verwandt. Von allem bildet sie dabei etwas ab und ist meiner Erfahrung nach übergeordnet anwendbar. Das macht diesen Beruf faszinierend und vollkommen unabhängig von anderen Dienstleistungen, obwohl man sie gut mit anderen Methoden kombinieren kann. Die Tierkommunikation wird immer öfter auch von Tierheilpraktikern oder Naturheilkundlern, Tierosteopathen oder Tiertrainern für Tiere angeboten. Von meinen Kunden höre ich sogar ab und zu bereits von Tierärzten, die ihren anfänglich heftigen Widerstand aufgeben und sich auf die Nachfrage bei ihren Kunden einrichten und mit Tierkommunikatorinnen kooperieren.

Wo werden Tierkommunikatorinnen eingesetzt?

Man könnte fast schon fragen, wo sie nicht eingesetzt werden, denn die Einsatzbereiche für Tierkommunikatoren sind inzwischen sehr vielfältig, so vielfältig wie die Tiere und ihre Menschen selbst. Hier sind einige der häufigsten Einsatzbereiche:

  • Probleme und Missverständnisse zwischen Tier und Mensch
  • Verhaltensauffälligkeiten beim Tier (Unsauberkeit, Aggression, Angstverhalten…)
  • Unterstützung von traumatisierten Tieren, z.B. bei Tieren aus dem Tierschutz
  • Integration von neuen Tieren in die (Tier)Familie
  • Auswahl eines geeigneten Tieres
  • Unterstützung des Trainings oder der Erziehung des Tieres
  • Vorbereitung des Tieres auf Abwesenheit des Besitzers oder auf andere Veränderungen
  • Suchen von entlaufenen und vermissten Tieren
  • Unterstützung von kranken Tieren
  • Sterbebegleitung von Haustieren und ihren Menschen
  • Coaching des Tierbesitzers
  • Unterrichten der Tierkommunikation

Zum grundsätzlichen Aufgabenbereich der Tierkommunikatorin zählt fast immer das Coaching des Tierbesitzers. Hier sind entsprechende Beratungskenntnisse sowie Kenntnisse über die wichtigsten Heimtiere erforderlich. Man kann inzwischen einen Trend bei Tierbesitzern feststellen, gezielt nach Tierkommunikatorinnen zu suchen, die sich auf bestimmte Tierarten spezialisiert haben, wie z.B. auf Pferde.

Arbeitsweise und Verdienstmöglichkeiten

Der Beruf der Tierkommunikatorin scheint wie perfekt auf Frauen zugeschnitten zu sein: Die Arbeit erfolgt vorwiegend von zuhause (Telepathie = Über die Ferne fühlen). Die Tierkommunikation wird mithilfe eines Fotos des Tieres ohne weitere Hilfsmittel durchgeführt. Auf telefonischem oder schriftlichem Weg wird mit den menschlichen Kunden kommuniziert.

Die Tätigkeit erfolgt in der Regel als selbständige Dienstleistung, für die ein Gewerbe angemeldet wird. Sie kann haupt- oder nebenberuflich durchgeführt werden. Es gibt bereits Versicherer, die Tierkommunikatorinnen eine Berufshaftpflichtversicherung anbieten.

Für eine Tierkommunikation hierzulande sind Preise zwischen 60 und 150 € üblich, je nach Bekanntheit und Nachfrage, sowie Art und Umfang der gebuchten Dienstleistung. Damit verdienen Tierkommunikatorinnen deutlich mehr als Trainerinnen oder Tierheilpraktikerinnen. Doch Vorsicht ist hier geboten, da eine zu starke Fokussierung auf den Verdienst leicht auf Kosten der Qualität geht. Denn die Tierkommunikation ist bei alldem eine energetische Leistung, für die viel Hingabe, Liebe und Arbeit an sich selbst erforderlich ist.

Die Tierkommunikation läßt sich nebenberuflich erlernen

Es gibt verschiedene Wege dorthin, am besten geeignet ist ein Ausbildungsgang der über mehrere Wochenenden dann zum Ziel führt. Das Ziel einer solchen Ausbildung ist nicht nur, deine telepathischen Fähigkeiten aufzubauen und immer weiter zu verbessern. Sondern auch deine eigene Persönlichkeitsentwicklung und dein profundes Beratungswissen sind wichtig. Heute mehr denn je, denn nur mit der telepathischen Fähigkeit allein kann man Kunden längst nicht mehr beeindrucken oder zufrieden stellen. Daher ist der Beruf keineswegs zu unterschätzen und wie überall ist eine gute Ausbildung hier ihr Geld wert.

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